Krakau und Dunajec-Radweg - der bewährte Klassiker

Polens schönster Gebirgsfluss Dunajec (sprich: Dunajez, in Altpolnisch bedeutet das "Sohn der Donau") entspringt in der Hohen Tatra und fließt zuerst durch einen breiten Talkessel, umringt von malerischen Gebirgsketten. Hiernach bricht der Strom durch die Kalksteinfelsen der Pieninen und grünen Beskiden. In diesem Tal befinden wir uns auf Wegen, die der Schönheit der berühmtesten europäischen Flusstal-Radwege in nichts nachstehen.
Ein einzigartiges Erlebnis ist die Begegnung mit authentischer und geschichtsträchtiger Folklore, sowie den Traditionen der hier lebenden Goralen und Zipser. Die Etappen sind nicht sehr lang und zusätzlich zur Hauptroute gibt es mehrere Möglichkeiten, interessante Abstecher zu unternehmen. Einige Abschnitte führen durch die Slowakei.
Seit der Saison 2020 fahren wir entlang einer völlig neuen Route! Im Rahmen großer Investitionen wurden viele Kilometer Radwege und imposante Fahrradbrücken gebaut. Sie gelten als sicher (auch für Familien mit Kindern) und sind gut ausgeschildert, ohne schwierige Anstiege und äußerst malerisch. In Bezug auf die Qualität und Attraktivität steht der Dunajec-Radweg den bekannten europäischen Radwegen wie dem an der Donau oder der Mosel in nichts nach. Dieser ist auch unterdessen einzigartig und sucht in Osteuropa vergeblich seines gleichen. Ein Muss für alle Radtouristen, auch für diejenigen, die diese Route schon in der Vergangenheit besucht haben.

Leistungen

  • Transport Krakau-Zab und Neusandez-Krakau
  • Bergbahnfahrt Zakopane-Gubalowka (nur geführte Tour!)
  • 7 Übernachtungen mit Halbpension. 3-Sterne-Hotelniveau
  • Gepäcktransfer von Unterkunft zu Unterkunft
  • Klezmer-Konzert am letzten Abend
  • Deutsch- oder englischsprachige Reisebegleitung (geführte Tour) oder Verleih von Karten-Set 1:50000 mit markierter Route (individuelle Tour)

Nicht enthaltene Leistungen

  • Anreise nach Krakau
  • Eintrittspreise, Besichtigungen, zusätzliche Mahlzeiten, Getränke und Trinkgelder

Reiseprofil
Meistens fahren wir auf flacher oder leicht abfallender Strecke. Ausgangspunkt des Dunajec-Radwegs ist das Dorf Zab auf 1022 m ü.M. Zielort ist die Stadt Neusandez auf 350 m ü.M. Die Bergbahn in Zakopane bringt uns nochmals ca. 150 Meter höher. Insgesamt lassen wir uns also während dieser Reise fast 800 Höhenmeter hinunterrollen.
An einigen Stellen verläuft die Route abseits des Flusstals. Es gibt fünf kleinere Steigungen von jeweils ca. 50-120 Höhenmetern. Auf eine kurze Steigung folgt immer eine lange und schöne Abfahrt, die meistens zurück in das malerische Flusstal führt.

Veranstalter 
Zuverlässiger polnischer Partner

 

8 Reisetage €-Preis EZ-Zuschlag
DRW-4: 29.05.21 - 05.06.21 € 720,- € 110,-
DRW-6: 12.06.21 - 19.06.21 € 720,- € 110,-
DRW-8: 26.06.21 - 03.07.21 € 720,- € 110,-
DRW-10: 10.07.21 - 17.07.21 € 720,- € 110,-
DRW-12: 24.07.21 - 31.07.21 € 720,- € 110,-
DRW-14: 07.08.21 - 14.08.21 € 720,- € 110,-
DRW-16: 21.08.21 - 28.08.21 € 720,- € 110,-
DRW-18: 04.09.21 - 11.09.21 € 720,- € 110,-

Die Preise gelten für eine geführte Tour in einer Gruppe.

Individuelle Tour - ohne Gruppe: Preise und Termine auf Anfrage. Geben Sie uns bitte per E-Mail einen Zeitrahmen vor.

 

Ein 4-Sterne-Hotelniveau ist gegen Zuschlag auf Anfrage möglich.

Radmiete zusätzlich: € 60,-, E-Bike 130 €


Verlängerung in Krakau oder Breslau inkl. Frühstück
3-Sterne-Hotel
DZ pp: € 44
EZ: € 69
4-Sterne-Hotel
DZ pp:€ 85
EZ: € 135


8 Reisetage 

1. Tag (Samstag):
Ankunft in Krakau und Unterbringung für die erste Nacht in einem zentral gelegenen Hotel. Erkundung der Krakauer Altstadt und ihres berühmten Nachtlebens.

2. Tag (Sonntag): Krakau - Zakopane 24 km Radfahren
In unserem Fahrradverleih suchen Sie sich die Räder aus und starten sogleich zu einer kurzen Rundfahrt durch die Stadt. Gegen Mittag bringt Sie ein Bus nach Podhale, zum höchstgelegenen Dorf Polens, Zab (Busfahrt ca. 2,5 Std.). Dort können Sie während Ihrer ersten Abfahrt, über das Dorf Poronin nach Zakopane, das schöne Panorama der Hohen Tatra genießen. Hier hat sich die Volkskultur der Tatrabewohner (Goralen) in besonders charakteristischer Weise in ihrer Musik, ihren Gesängen und Trachten erhalten. Die eigentümliche Holzbauweise (der sogenannte Zakopane-Stil) mit ihrem unvergesslichen Charme ist nur hier anzutreffen. Während einer Ruhepause können Sie den bekannten "Oscypek", den in hiesigen Goralenhütten hergestellten Schafskäse, kosten.

3. Tag (Montag): Zakopane - Nowy Targ 46 km per Rad, meistens abwärts
Mit einer Bergbahn fahren Sie auf den Berg Gubalowka hinauf. Danach fahren Sie mit dem Rad bergab durch das lange Straßendorf Dzianisz bis zum berühmten Chocholow - einem "lebenden Freilichtmuseum". Die felsigen Tatra-Gipfel bilden einen schönen Kontrast zu den saftigen grünen Bergwiesen. Anschließend (nach Überwindung einer kleinen Anhöhe) fahren Sie auf einem ruhigen Weg bergab durch das Tal des Cichy Potok (der stille Bach), weiter an der Ortschaft Ludzmierz (berühmtes Marien-Sanktuarium) vorbei bis nach Nowy Targ (Neumarkt), dem zentralen Ort der Goralen. Neu ab 2015: Es besteht eine andere tolle Option - Fahrt auf neuem Radweg, auf stillgelegter Bahntrasse, siehe hier...>

4. Tag (Dienstag): Nowy Targ - Niedzica 44 km Radfahren
Zuerst fahren wir direkt am Dunajec-Fluss entlang nach Lopuszna, in dem sich ein alter, Adelshof befindet. In Nowa Biala angekommen, können wir den beeindruckenden Durchbruch des Bialka-Flusses durch die Kalkfelsen bewundern. In Debno befindet sich Polens älteste Holzkirche. Sie stammt aus dem Jahre 1500 und ist als Unesco-Weltkulturerbe geschützt. Nun befinden wir uns in der Gegend von Zips, einer historischen Region mit langer Geschichte und mit besonders reicher Folklore. Jahrhundertelang lebten hier die Goralen und Ruthenen in den Dörfern, die deutsche Bevölkerung in den Städten und der ungarische Adel in den Schlössern. Sie fahren am Stausee entlang bis zu einem dieser Schlösser in Niedzica und übernachten im nahe gelegenen Hotel. Ein weiterer Abstecher führt nach Osturna (Asthorn) in der Slowakei, einem altertümlichen Straßendorf mit zahlreichen bunten Holzhäusern.

5. Tag (Mittwoch): Niedzica - Szczawnica 28 km Radfahren
Heute kommt der Höhepunkt unserer Reise! Direkt am Dunajec entlang (der hier eine Staatsgrenze bildet), fahren Sie nach Sromowce, wo wir auf der neu gebauten Brücke zum slowakischen Ort Cerveny Klastor gelangen. Über dem einst von Kartäusern bewohnten "Roten Kloster", erhebt sich das grandiose, dreigezackte Gebirgsmassiv "Drei Kronen". Danach radeln Sie auf dem nur für Fußgänger und Radfahrer zugelassenen Pieniner Weg weiter. Dies ist ein in den Fels gehauener Steig, der entlang des gesamten Dunajec-Durchbruchs verläuft. Die atemberaubenden Kalkfelsen, die sich bis zu 300 m über dem Fluss erheben, sowie die üppige Vegetation am Wegesrand, lassen Sie schnell den Alltag vergessen. In Lesnica können Sie das Rad abstellen und eine zweistündige Floßfahrt auf dem Dunajec unternehmen. Danach auf einer eleganten Rad-Promenade erreichen Sie den alten Kurort Szczawnica. Für Fahrlustige gibt es eine weitere Option zum zierlichen Tal "Dolina Bialej Wody" zu radeln.

6.Tag (Donnerstag): Szczawnica - Rytro 50-55 km Radfahren
Diese Etappe führt durch den grünen Durchbruch des Dunajec, so genannt, da das Flussbett mitten durch zwei der Beskiden-Gebirgsketten führt. Wie der Name schon sagt, erwarten Sie keine Felswände, sondern nur beeindruckend grüne, mit Buchen bewachsene, Abhänge. Die nächste Etappe führt Sie auf gewundenen Pfaden an hübschen Obstgärten und geschmückten Bauernhütten des Dorfes Tylmanowa vorbei. Zu Mittag werden Sie im Gasthof des Dorfes Lacko speisen, welcher für seinen Sliwowitz-Schnaps bekannt ist. In Golkowice verabschieden Sie sich vom Dunajec und fahren weiter nach Rytro, einem alten Ritterdorf am Fuße der Schlossruinen. Wir quartieren uns in einem Hotel ein, das am Ufer des Dunajec-Zuflusses Poprad liegt. Zur Feier des letzten Abends empfiehlt es sich, gebratene Forellen zu genießen.

7.Tag (Freitag): Rytro - Krakau 25-30 km Radfahren
Nach dem Frühstück können Sie noch (auch mit kurzer Zug-Beförderung) das Tal des Poprad-Flusses besichtigen. Die Route führt vorbei an Mineralquellen und dem Freibad im Kurort Piwniczna. Dann geht es nach Stary Sacz (Alt-Sandez), einer der schönsten Kleinstädte Südpolens. Die schmalen Gassen erkunden Sie per Rad. Neu ab 2019: Wir fahren dann weiter bequem auf neu gebautem Radweg nach Nowy Sacz (Neu Sandez). Eine größere historische Stad mit schönem Marktplatz, Jugendstil-Rathaus und Fußgängerzone mir vielen Restaurants. Nach der Lunchpause fahren Sie nach Krakau zurück (Busfahrt ca. 2,5 Std.). Die letzte Nacht verbringen Sie wieder in Krakau. Ein Abendessen mit Klezmer-Musik im einst Jüdischen Viertel "Kazimierz" , schließt Ihre Reise ab.

8.Tag (Samstag):
Abreise von Krakau. Der Aufenthalt kann individuell verlängert werden.


 
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